Dass die Mietpreise in Berlin weiterhin steigen, verwundert nur die Wenigsten. Schließlich ist die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in der Hauptstadt nach wie vor hoch, während das Platzangebot immer knapper wird. Die meisten Menschen fühlen sich in ihrem Berliner Wohnraum bereits stark eingeschränkt: Fahrräder müssen umständlich im Hausflur untergebracht werden, Kinderwagen und Werkzeug finden selbst in Wohnraum mit Keller kaum noch Platz. Dieses Problem betrifft allerdings nicht nur Privatleute, sondern stellt auch kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) wie den Lieblingsbäcker um die Ecke, sowie das Café aus der Nachbarschaft vor große Herausforderungen. Wie Betreiber damit hinter den Kulissen clever umgehen, lässt sich nachfolgend nachlesen.
Wenn geringe Lagerflächen kreative Lösungen erfordern
Die Kosten für gewerbliche Flächen entwickeln sich ähnlich wie die Berliner Mietpreise, was auf die steigende Anzahl an Gewerbeanmeldungen und die geringe Verfügbarkeit von entsprechenden Objekten zurückzuführen ist. Darüber hinaus können sich nur die wenigsten KMUs hohe Lagerkosten leisten, sodass kreative Lösungen gefunden werden müssen. Cafés setzen deshalb nicht selten auf kleinste Lagerräume und hohe Lieferintervalle, während Betreiber von Online-Shops Kellerräume und Vorratskammern kreativ ausnutzen.
Anstelle klassischer Lagersysteme müssen deshalb smarte und vor allem flexible Lösungen her, die sich flexibel an den teilweise stark schwankenden Bedarf anpassen können. Insbesondere modulare und stapelbare Lösungen rücken dabei in den Fokus: Sie passen sich wechselnden Warenmengen und -Größen im Handumdrehen an, ohne viel Raum einzunehmen. Dazu gehören auch Gitterrahmen, die Paletten bei Bedarf flexibel erweitern können. Sie sind mobil und platzsparend einsetzbar und verwahren vor allem lose Güter sicher. Auch individuell konfigurierbare Regalsysteme verhelfen KMUs dazu, vorhandene Lagerflächen besser auszunutzen und so Kosten möglichst gering zu halten.
Urban Logistics: Darum gewinnen flexible Lagersysteme zunehmend an Bedeutung
Durch die zunehmend steigenden Erwartungen an schnelle Lieferungen und zunehmenden Verkehr stehen gerade Betreiber von Online-Shops vor Herausforderungen, die nur mit flexiblen Lagersystemen bewältigt werden können. Kunden erwarten Lieferungen am selben Tag – trotz der Verkehrslage und steigender Lagerkosten in der Großstadt. Deshalb setzen viele KMUs vermehrt auf Micro-Hubs, die als Zwischenlager in der Innenstadt zu schnelleren Lieferungen verhelfen können. Hier fehlt oft der Platz für umfangreiche Regalsysteme, weshalb mobile Lösungen wie Paletten mit Gitterrahmen optimale Rahmenbedingungen kreieren. Sie lassen sich leicht auf- und abbauen, sind mobil und passen sich gut an wechselnde Waren an. Sie können außerdem direkt weitertransportiert werden, ohne dass ein Umbau oder das Umverpacken vonnöten ist.
So betreffen KMU-Herausforderungen auch Berliner Privatleute
Lagerhaltungskosten und die Logistik wirken sich unmittelbar auch auf die Preise aus, die an bestimmte Waren in Berliner Geschäften verknüpft sind. Zudem sind die Regalflächen nur dann mit allen nötigen Artikeln gefüllt, wenn Unternehmen Lieferketten auch inmitten der Großstadt gut und möglichst günstig organisieren können. Können KMUs die Herausforderungen erfolgreich bewältigen, wirkt sich dies positiv auf Endkunden aus. Damit zeigt sich: Berliner KMUs gehen mit gutem Beispiel voran, wenn es darum geht, kreative Lösungen zur optimalen Raumnutzung zu finden. Einfache und möglichst flexible Systeme erweisen sich steifen Strukturen gegenüber als wesentlich beständiger – was auch in privaten Bereichen wie etwa dem eigenen Keller Anwendung finden kann.


