Du hast ein E-bike, alles läuft, und dann kommt der erste echte Alltagstest. Du musst kurz in den Laden, brauchst einen Platz für deine Sachen und willst das Rad nicht mit Herzklopfen vor dem Café stehen lassen. Genau da merkt man schnell: Ohne gutes Zubehör wird selbst das beste E-bike unnötig stressig.
In diesem Artikel geht es um drei Dinge, die fast jeder braucht: Helm, Schloss und Tasche. Ich zeige dir einfach und klar, worauf du 2025 achten solltest, was wirklich hilft und was du dir sparen kannst. Und keine Sorge, du musst dafür kein Profi sein. Du musst nur wissen, was zu deinem Alltag passt.
Die 3 Basics: Helm, Schloss, Tasche
Diese drei Teile lösen drei ganz normale Probleme:
- Helm: schützt deinen Kopf, wenn mal etwas schiefgeht. Und ja, das kann auch bei langsamer Fahrt passieren.
- Schloss: hält dein E-bike da, wo du es abgestellt hast. Nicht beim Dieb im Transporter.
- Tasche: macht dein E-bike alltagstauglich, weil du Dinge mitnehmen kannst, ohne wie ein Packesel zu fahren.
Was viele zuerst falsch kaufen:
- Zu groß oder zu schwer: Ein riesiges Schloss ist sicher, aber wenn du es hasst zu tragen, nutzt du es am Ende nicht.
- Zu billig: Manche Schlösser wirken stark, sind aber schnell durch. Dann war das “Sparen” nur ein teurer Umweg.
- Unpraktische Tasche: Schöne Optik bringt nichts, wenn sie wackelt, nicht passt oder bei Regen alles nass wird.
Helm fürs E-bike: So findest du den richtigen
Ein guter Helm soll sich zum Schluss so anfühlen, als wäre er einfach “da”, ohne zu drücken. Wenn du ihn nach 10 Minuten abnehmen willst, passt er nicht. So simpel ist das.
Passform: Kopf messen und richtig testen
- Kopfumfang messen: Nimm ein Maßband und miss knapp über den Augenbrauen einmal rum.
- Helm aufsetzen und drehen: Ohne offenen Kinnriemen darf der Helm nicht locker sitzen oder rutschen.
- Einstellrad nutzen: Der Helm soll fest sitzen, aber nicht wie eine Zwinge.
Kleiner Test: Schüttel den Kopf leicht. Wenn der Helm dabei tanzt, passt er nicht. Wenn deine Augenbrauen mitwandern, sitzt er zu tief.
Einsatz: Stadt, Tour oder Pendeln
Frag dich kurz: Wo fährst du am meisten?
- Stadt: bequem, leicht aufzusetzen, gut sichtbar
- Pendeln: komfortabel, gute Belüftung, stabiler Sitz
- Touren: angenehm auch nach längerer Zeit, wenig Druckstellen
Du brauchst nicht zehn Helme. Du brauchst einen, der zu deinem Alltag passt.
Sichtbarkeit: Mehr sehen und besser gesehen werden
Sichtbarkeit ist kein “Extra”. Sie ist wie ein zweites Paar Augen.
Achte auf:
- Reflektoren
- hellere Farben
- wenn möglich Rücklicht am Helm (praktisch, weil es höher sitzt)
Komfort: Lüftung, Polster, Visier
- Gute Lüftung hilft im Sommer wirklich.
- Polster sollten sich angenehm anfühlen und herausnehmbar sein.
- Ein Visier kann bei Sonne oder leichtem Regen hilfreich sein, muss aber nicht.
Schneller Check im Laden
Mach das kurz, bevor du kaufst:
- 2 Minuten tragen, dann merken: drückt es irgendwo?
- Kinnriemen schließen: sitzt er bequem am Kinn?
- Einmal nach unten schauen: verrutscht der Helm?
Wenn der Helm unbequem ist, wirst du ihn irgendwann “aus Versehen” zu Hause lassen. Und das wäre schade. Dein Kopf ist kein Ersatzteil.
Schloss fürs E-bike: So schützt du es wirklich
Ein E-bike ist leider attraktiv. Nicht nur für dich. Darum ist ein gutes Schloss keine Deko, sondern dein täglicher Stress-Filter. Und ja, ich weiß: Schlösser sind schwer. Diebe sind leider oft leichter unterwegs.
Was Diebe mögen: kurze Zeit, dunkle Ecke, dünnes Schloss
Diebe lieben drei Dinge:
- wenig Aufmerksamkeit (Seitengasse, Hinterhof, schlecht beleuchtet)
- kurze Arbeit (wenn das Schloss schnell auf ist)
- einfache Ziele (Rad nur am Vorderrad angeschlossen oder gar nicht)
Du musst dein E-bike nicht in eine Festung stellen. Du musst es nur so sichern, dass es nicht das leichteste Ziel ist.
Schloss-Arten kurz erklärt: Bügel, Kette, Faltschloss
Hier die Unterschiede ganz einfach:
- Bügelschloss:
Oft sehr stabil. Kann aber etwas unhandlich sein, je nachdem wo du anschließen willst. - Kettenschloss:
Flexibel beim Anschließen. Meist schwerer, dafür gut, wenn du oft unterschiedliche Plätze hast. - Faltschloss:
Praktisch beim Transport und recht flexibel. Achte auf solide Verarbeitung und genug Länge.
Kein Typ ist automatisch perfekt. Der beste Typ ist der, den du wirklich jeden Tag benutzt.
Wie “stark genug” aussieht
Du musst keine Zahlen auswendig lernen. Schau lieber auf einfache Zeichen:
- Schlösser, die dick und massiv wirken
- stabile Gelenke bei Faltschlössern
- saubere Verarbeitung (nichts wackelt, nichts klappert)
Wenn ein Schloss schon in der Hand “billig” wirkt, wird es im Ernstfall nicht plötzlich mutig.
Richtig anschließen: so machst du es im Alltag
Viele sichern nur das Vorderrad. Das ist nett, aber das Rad fährt dann ohne Vorderrad weiter.
Mach es lieber so:
- Rahmen immer mit anschließen
- an ein festes Objekt (nicht an etwas, das man einfach hochheben kann)
- wenn möglich auch das Hinterrad mit sichern
Ein guter Standard: Rahmen + Hinterrad + festes Objekt.
Extra Tipp: Zweites kleines Schloss für kurze Stopps
Wenn du oft nur kurz irgendwo rein gehst, kann ein zweites kleines Schloss helfen, damit du schneller bist. Das ersetzt kein starkes Hauptschloss, aber es kann trotzdem sinnvoll sein, je nach Alltag.
Tasche fürs E-bike: Welche passt zu deinem Alltag?
Eine Tasche macht dein E-bike erst richtig praktisch. Aber sie soll nicht nerven. Sie soll nicht schaukeln, nicht ständig abbrechen und nicht alles nass machen. Sonst kannst du auch gleich wieder den Rucksack nehmen und dich wundern, warum dein Rücken plötzlich schlecht gelaunt ist.
Drei beliebte Varianten (und wofür sie gut sind)
1) Gepäckträgertasche
- gut für Einkauf, Arbeit, Schule, Laptop
- sitzt stabil, wenn sie gut befestigt ist
- nimmt viel auf, ohne dass du alles am Rücken tragen musst
2) Lenkertasche
- gut für Handy, Schlüssel, Geld, kleine Snacks
- praktisch, weil du schnell drankommst
- wichtig: sicher befestigen, damit sie nicht wackelt
3) Rahmentasche
- gut für Mini-Pumpe, Multitool, Ladekabel, Ersatzschlauch
- stört beim Fahren kaum, wenn sie passt
- perfekt für Dinge, die du “dabei haben willst, aber nie brauchst” (zum Glück)
Größe: lieber passend als riesig
Eine riesige Tasche klingt gut, bis sie im Alltag zu voll wird und alles durcheinander fliegt. Nimm lieber eine Größe, die zu deinen normalen Wegen passt.
Kurz gefragt:
- Brauchst du Platz für Laptop und Mittagessen?
- Oder nur für Schlüssel, Portemonnaie, Handy?
- Oder für Einkauf?
Regen: wasserdicht oder Regenhülle
Wenn du in Deutschland fährst, kennst du die Regel: Regen kommt manchmal wie ein ungebetener Gast. Darum:
- Wasserdicht ist super, wenn du oft bei schlechtem Wetter fährst.
- Eine Regenhülle ist okay, wenn du selten Regen erwischst.
Befestigung: schnell abnehmbar oder fest montiert?
- Schnell abnehmbar: gut, wenn du die Tasche mitnehmen willst (Büro, Café, Einkauf)
- Fest montiert: gut, wenn du sie immer am Rad lassen willst
Wichtig ist: Die Tasche darf nicht rutschen. Wenn sie bei jeder Bodenwelle “Hallo” sagt, wird dich das irgendwann richtig nerven.
Kombis, die gut zusammenpassen (kleine Übersicht)
Du kannst Zubehör einzeln kaufen. Trotzdem ist es oft leichter, wenn du es als Set für deinen Alltag denkst. Dann passt alles besser zusammen und du kaufst weniger doppelt.
Stadt-Set (kurze Wege, viele Stopps)
- Helm: bequem, guter Sitz, sichtbar
- Schloss: praktisch und schnell, aber trotzdem stabil
- Tasche: klein bis mittel, damit sie nicht stört
Warum das gut passt: In der Stadt willst du schnell sein. Du willst nicht jedes Mal 3 Minuten mit dem Schloss kämpfen oder deine Tasche neu sortieren.
Pendler-Set (Arbeit, Laptop, jeden Tag)
- Helm: sehr bequem, gute Lüftung, sitzt fest
- Schloss: eher stärker, weil das Rad oft länger draußen steht
- Tasche: groß genug für Laptop und Essen, am besten stabil am Gepäckträger
Das Ziel hier: Du willst ankommen, ohne dass du aussiehst, als hättest du gerade einen Umzug gemacht.
Tour-Set (länger unterwegs, Wetter wechselt)
- Helm: angenehm auch nach längerer Zeit
- Schloss: sicher, aber nicht unnötig schwer
- Tasche: genug Platz für Wasser, Snack, kleine Tools, am besten mit Regen-Schutz
Wenn du lange fährst, zählt Komfort. Sonst wirst du nach einer Stunde nur noch an deinen Helm denken. Und das ist kein schönes Hobby.
Must-have oder Nice-to-have? (kleine Tabelle)
Nicht alles ist Pflicht. Manche Sachen sind aber wirklich sinnvoll, weil sie dich schützen oder deinen Alltag leichter machen.
| Zubehör | Must-have? | Warum |
| Helm | Ja | Schutz bei Sturz, auch bei niedriger Geschwindigkeit |
| Starkes Schloss | Ja | E-bikes sind beliebt bei Dieben |
| Tasche (passend zu deinem Alltag) | Meist ja | Einkauf, Arbeit, Dinge sicher transportieren |
| Licht (falls nicht gut vorhanden) | Meist ja | Sichtbarkeit bei Dunkelheit und Regen |
| Mini-Pumpe | Nice-to-have | Hilft bei kleinen Problemen unterwegs |
| Multitool | Nice-to-have | Für kleine Einstellungen zwischendurch |
| Spiegel | Nice-to-have | Praktisch im Stadtverkehr, wenn du ihn magst |
| Regenhandschuhe | Nice-to-have | Hände bleiben warm, besseres Gefühl am Lenker |
Du kannst klein anfangen: Helm + gutes Schloss. Dann merkst du im Alltag schnell, welche Tasche du wirklich brauchst.
Tipps für Kauf bei EZIGO (kurz und hilfreich)
Wenn du Zubehör kaufst, hilft ein einfacher Plan. Sonst landest du schnell bei “sieht gut aus”, aber es passt nicht zu deinem Alltag. Mach es lieber so:
- Denk zuerst an deinen Weg.
Stadt? Pendeln? Touren? Davon hängt ab, wie bequem der Helm sein soll, wie stark das Schloss sein muss und wie groß die Tasche sein sollte. - Hol dir die richtige Größe.
Beim Helm zählt der Kopfumfang. Bei Taschen zählt, ob sie zu deinem Gepäckträger oder Lenker passt. Wenn du bei der Größe rätst, rätst du meist falsch. - Kauf nicht nur nach Preis, kauf nach Nutzung.
Ein Schloss, das du nie mitnimmst, ist kein Schloss. Eine Tasche, die wackelt, bleibt irgendwann im Schrank. Nimm lieber etwas, das du wirklich gern benutzt. - Wenn du unsicher bist, nutz den Support.
Gerade bei Passform und Befestigung kann eine kurze Frage viel sparen. Eine Minute fragen ist besser als später zurückschicken.
Pflege und Haltbarkeit
Gutes Zubehör hält lange, wenn du es nicht wie Müll behandelst. Keine Sorge, du musst es nicht jeden Tag putzen. Ein paar kleine Dinge reichen.
Helm: sauber halten und wann ersetzen
- Wisch ihn ab, wenn er dreckig ist.
- Polster kann man oft rausnehmen und waschen.
- Wenn der Helm einen starken Schlag abbekommt, ersetz ihn lieber. Man sieht Schäden nicht immer von außen.
Schloss: ab und zu pflegen
- Wenn es quietscht oder schwer geht, hilft ein kleiner Tropfen Öl am Schließbereich.
- Lass es nicht dauernd im Regen liegen, wenn es nicht sein muss.
- Schau ab und zu, ob etwas locker ist oder klemmt.
Tasche: Reißverschlüsse, Klett, Nähte prüfen
- Mach den Reißverschluss ab und zu sauber, besonders nach Regen und Dreck.
- Wenn Klett nachlässt, einmal ausbürsten hilft oft.
- Nähte kurz prüfen, bevor sie komplett aufgehen.
So bleibt dein Zubehör länger gut, und du musst nicht alle paar Monate neu kaufen.
FAQ (kurz)
Brauche ich für ein E-bike immer einen speziellen Helm?
Nein, nicht zwingend. Wichtig ist, dass der Helm gut sitzt, bequem ist und dich sichtbar macht. Viele nutzen einen normalen Fahrradhelm, der stabil ist und richtig passt. Wenn du schneller unterwegs bist oder viel im Verkehr fährst, lohnt sich extra Aufmerksamkeit bei Sitz und Sichtbarkeit.
Welches Schloss reicht in der Stadt?
Für kurze Stopps reicht oft ein gutes, stabiles Schloss. Wenn dein E-bike aber länger draußen steht, nimm lieber ein stärkeres Schloss. Außerdem hilft es, an einem hellen Ort zu parken und immer den Rahmen an ein festes Objekt zu schließen.
Wie trage ich mein Schloss ohne Klappern?
Drei einfache Wege:
- Am Rahmen befestigen, wenn es dafür eine Halterung gibt
- In eine Gepäckträgertasche legen
- Mit einem kurzen Gurt fest in der Tasche sichern
Wenn es klappert, nervt es. Und was nervt, wird irgendwann nicht mehr mitgenommen.
Welche Tasche ist am besten für Einkauf?
Meist ist eine Gepäckträgertasche am praktischsten, weil sie stabil sitzt und viel Platz hat. Wenn du nur kleine Dinge brauchst, reicht eine Lenkertasche oder eine kleine Tasche am Rahmen.
Was ist wichtig bei Regen?
- Tasche: wasserdicht oder Regenhülle
- Schloss: Schließzylinder ab und zu pflegen
- Helm: Sichtbarkeit zählt mehr, weil Autofahrer dich schlechter sehen
Und fahr einfach etwas ruhiger. Regen macht Wege rutschiger, nicht mutiger.
Abschluss
Mit dem richtigen Zubehör wird dein E-bike Alltag leicht. Die Kombination mit einem Saxxx E-bike sorgt für ein noch besseres Erlebnis. Ein Helm, der gut sitzt, ein Schloss, das du wirklich nutzt, und eine Tasche, die zu deinem Tag passt, machen den Unterschied. Du musst dafür nicht alles auf einmal kaufen. Fang mit den Basics an, fahr ein paar Tage, und dann merkst du ganz schnell, was dir noch fehlt


