Private Daten auf dem Laptop sollten regelmäßig sortiert, bei Bedarf gelöscht und vor allem gut gesichert werden. Ansonsten droht bei einem Defekt des technischen Endgeräts ein Verlust aller wichtigen Dateien, die nicht extern gesichert sind.

Daten organisieren und sichern auf Festplatte
Regelmäßige Backups sind wichtig. Vor allem wichtige Dokumente, private Fotos und Videos sollten gesichert werden. Ein Verlust der schönen Erinnerungen tut meist doppelt weh – ganz zu schweigen davon, wenn wichtige Zeugnisse oder Verträge nicht mehr abrufbar sind.
Wer möchte, kann vor der Sicherung seine Fotos in Pdf umwandeln. Fotos können einzeln oder als Dokument mit mehreren Fotos als PDF abgespeichert werden. Häufig werden Fotos als PDF per Mail (zur einfachen Weitergabe, als Dokumentation) versendet. Es bietet sich an, bei einer PDF mit mehreren Fotos thematisch vorzugehen – also beispielsweise eine Datei für jeden Urlaub, jeden Geburtstag etc. zu erstellen. Nur die Fotos, auf die als Einzeldatei verzichtet werden kann, sollten hingegen nicht einzeln gesichert werden.
In folgenden Schritten werden Daten schnell und einfach auf einer Festplatte gesichert:
• externe Festplatte per USB mit dem PC oder Laptop verbinden
• Festplatte öffnen (über den Explorer)
• zu sichernde Dokumente und Bilder auswählen
• Daten kopieren und auf der externen Festplatte einfügen bzw. per Drag-and-Drop auf die Festplatte kopieren
Idealerweise sollte für jedes erfolgte Backup ein separater Ordner angelegt werden. Im Dateinamen sollte stehen, wann die Sicherung erstellt wurde, etwa: Backup_Januar 2026, um die Versionen später schnell und einfach unterscheiden zu können.
Analoge Fotos als PDF sichern
Viele Menschen haben unzählige Fotos, die ihnen digital und manchmal auch noch analog vorliegen. Sowohl für digitale als auch analoge Fotos bietet es sich an, diese als PDF zu speichern. Bei Fotos, die bereits digital vorliegen, wird eine PDF meist erstellt, um Fotos einfach und platzsparend in einer Datei weiterzugeben
Wer analoge Fotos als PDF abspeichern will, kann diese leicht mit Hilfe eines Scanners erledigen. Dazu werden die Fotos einfach eingescannt und als PDF-Datei gespeichert. Es ist möglich, einzelne oder mehrere Fotos gleichzeitig in einer PDF zu speichern. Die meisten Menschen behalten die Originalfotos zusätzlich, da diese oft einen hohen emotionalen Wert haben. Für den Fall von Diebstahl, Brand oder anderweitiger Beschädigung, liegt dann allerdings eine Sicherung vor.
Cloud als Sicherungsoption nutzen
Immer beliebter werden auch Cloudoptionen, um Datensicherungen vorzunehmen. Besonders praktisch: Eine Cloud ist vor Diebstahl, Wasserschäden oder anderen Defekten geschützt – anders als eine Festplatte, die leider kaputt gehen kann. Daher sollten immer mindestens zwei Festplatten verwendet werden, um Dateien erfolgreich zu sichern.
Mit einer Cloud haben Nutzer von überall Zugriff auf ihre Daten, ohne eine Festplatte mit sich führen zu müssen. Es ist möglich, eine automatische Sicherung etwa für einmal pro Woche, einmal pro Monat – oder für jeden anderen gewünschten Zeitraum – einzustellen. Viele Anwender haben bei einer Cloud jedoch Bedenken, was die Sicherheit betrifft. Wenn eine Cloud richtig genutzt wird, sind diese Sorgen unberechtigt.
Die Daten werden bei allen großen Anbietern verschlüsselt übertragen und gespeichert. Wer ein starkes Passwort und die Möglichkeit zur 2-Faktor-Authentifizierung nutzt, sichert sich ideal ab. Besonders sensible Daten sollten vorab eigenständig verschlüsselt und erst dann in die Cloud hochgeladen werden. Für ein lokales Backup können Anwender ideal auf die Festplatten-Lösung setzen. Für den schnellen Zugriff von unterwegs ist hingegen die Cloud ideal geeignet App-Entwicklung.


